Geldanlage mit Strategie: Wie du dein Geld anlegen kannst

Du denkst schon länger darüber nach, deine Ersparnisse anzulegen, weißt aber nicht so wirklich wie? Dann bist du hier genau richtig! Wir geben dir ein paar Tipps an die Hand, damit du einen groben Plan für deine Geldanlage aufstellen kannst. Danach geben wir dir einen Überblick über ein paar ausgewählte Strategien, mit denen du deinen Plan umsetzen kannst. Keine Sorge, es ist gar nicht schwer! 🙂 

Alles fängt mit einem guten Plan an

Am besten startest du mit den folgenden Fragen:

  • Wofür sparst du?
  • Wie viel Geld möchtest du sparen?
  • Wie viel Risiko bist du bereit einzugehen?
  • Wie viel Zeit hast du?

Aus diesem Plan ergibt sich dann nämlich auch deine Anlagestrategie. Vier bekannte Ansätze wollen wir dir kurz vorstellen:

Dann folgt die Strategie

Buy&Hold-Strategie

Auf Deutsch bedeutet „buy and hold“ so viel wie „Kaufen und Halten“. Anleger*innen, die diese Strategie verfolgen, wollen ihr Geld also langfristig vermehren und sich möglichst wenig Gedanken um ihre Geldanlage machen. Deshalb verteilen sie ihr Geld auf viele verschiedene Aktien (z. B. mit ETFs) und halten diese über viele Jahre. Mit der Buy&Hold-Strategie müssen sich Anleger*innen also nicht um Kursschwankungen kümmern, sondern können sich zurücklehnen und dabei zusehen, wie der Zinseszinseffekt ihr Geld wachsen lässt. Ein großer Verfechter dieser Strategie ist übrigens Warren Buffett. Er sagte einmal: „Wenn du dir nicht vorstellen kannst, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, dann kaufe sie nicht einmal für zehn Minuten.“

Growth-Strategie

„Growth“ kann übersetzt werden als „Wachstum“. Bei der Growth-Strategie wollen Anleger*innen von hohen Renditen profitieren und haben dabei keine Angst vor den Risiken. Sie investieren ihr Geld in (junge) Unternehmen, von denen sie glauben, dass sie in den kommenden Jahren stark wachsen, also hohe Umsätze erzielen werden. Einige dieser Unternehmen kommen aus den Bereichen Software, Bio- und Informationstechnologie. Die Growth-Strategie ist allerdings mit einem gewissen Risiko verbunden, da junge Unternehmen noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen und vielleicht auch scheitern.

Value-Strategie

Auf Deutsch bedeutet „value“ „Wert“. Im Gegensatz zur Growth-Strategie verlassen sich Investor*innen nicht auf Börsendaten. Sie wollen genau wissen, welches Unternehmen hinter einer Aktie steht und nehmen deshalb Unternehmenszahlen, das Management und viele weitere Informationen genau unter die Lupe. So wollen sie einschätzen, wie wertvoll das Unternehmen wirklich ist und ob sie ihr Geld investieren sollten. Die Value-Strategie ist nichts für Anfänger*innen, da sie relativ aufwändig ist und viel Wissen erfordert.

Momentum-Strategie

„Momentum“ bedeutet so viel wie „Schwung“. Anleger*innen setzen also auf Aktien, die sich aktuell auf der Überholspur befinden, weil sie vermuten, dass ihr Wert auch in Zukunft steigen wird. Allerdings werden diese Aktien häufig „gehypt“. Das bedeutet, dass ihr Preis höher ist als sie eigentlich wert sind. Deswegen müssen Investor*innen damit rechnen, dass sie Verluste machen können, wenn der Hype um das Unternehmen unerwartet einbricht. Bei der Momentum-Strategie verbringen Anleger*innen viel Zeit damit, Börsenzahlen zu analysieren, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Aktien kaufen zu können.

Was für ein*e Anleger*in bist du? 🙂 

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