Aus den Augen, aus dem Sinn: Trenne deine Ersparnisse von deinem Girokonto

Moment mal… „Aus den Augen, aus dem Sinn“? Ist damit nicht gemeint, dass sich gute Freunde aus den Augen verlieren? Richtig, allerdings wollen wir dir heute erklären, warum diese Redensart auch eine gute und wichtige Eselsbrücke ist, wenn es um cleveres Sparen geht.

Schauen wir uns dazu ein Beispiel aus dem Alltag an. Wenn du auch so gerne naschst wie wir, wirst du vielleicht auch eine separate Schublade für deine Süßigkeiten haben. Warum? Damit du nicht ständig in Versuchung gerätst, noch ein Stück Schokolade zu essen. Falls du jemand bist, der seine Schokolade im Obst- und Gemüsefach lagert, dann bist du einfach super diszipliniert. Vielleicht geht es dir aber aktuell mit deinem Arbeitslaptop so. Ab 18 Uhr legst du das nämlich in einen anderen Raum, damit du nicht geneigt bist, stundenlang weiterzuarbeiten und außerdem dein privates und berufliches Leben trennen kannst.

Alltägliches von Ersparnissen trennen …

Und genauso solltest du dein Girokonto von deinen Ersparnissen trennen. Wie das geht? Sebastian Ebert ist Professor für Mikroökonomie an der Frankfurt School of Finance & Management und empfiehlt, das Geld, das man sparen möchte, in Aktienfonds zu investieren. Am besten mit einem separaten Konto bei einer anderen Bank. Aber wäre es nicht viel einfacher, das Geld auf ein Tagesgeld- oder Sparkonto bei derselben Bank zu schieben? Richtig und da liegt das Problem! Laut Ebert braucht man oft „nicht einmal eine TAN“, um die Ersparnisse aufzulösen. Wenn du deine Ersparnisse klar trennst, bist du nicht dazu geneigt, diese für Alltägliches auszugeben. Schließlich legst du die Schokolade ja auch nicht neben den Salatkopf, sondern möglichst weit weg davon.

Die Moral von der Geschichte: Baue dir eine möglichst große Hürde auf, sodass du deine Ersparnisse nicht ausgibst, getreu dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“. Nutze dein Girokonto, um deine Rechnungen zu bezahlen und ein separates Konto bei einer anderen Bank (und bestenfalls einer anderen App), um dich selbst zu bezahlen.

… und das Geld dann für dich arbeiten lassen

Doch einfach nur beiseitelegen reicht dir nicht? Wie wird aus deinem Geld jetzt noch mehr? Du könntest z. B. einen Sparplan abschließen, um in Aktien oder ETFs zu investieren. So brauchst du dich nicht um deine Ersparnisse zu kümmern und baust dir langsam aber sicher ein finanzielles Polster auf. Außerdem kannst du mit regelmäßigen/automatisierten Einzahlungen vom Zinseszinseffekt profitieren, der dein Geld für dich arbeiten lässt.

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